| Johanniskraut - natürliche Hilfe bei Verstimmungen | |
| Immer mehr Menschen fühlen sich den hohen
Anforderungen ihres beruflichen und familiären Alltags nicht mehr gewachsen. Nervosität, Konzentrationsstörungen, Erschöpfung oder Unausgeglichenheit sind mögliche Reaktionen des Körpers. Werden diese Störungen nicht behandelt oder die Ursachen nicht ausgeschaltet, reagieren viele Menschen mit depressiven Verstimmungszuständen oder psychovegetativen Störungen bis hin zu Depressionen. Psychovegetative Störungen sind seelisch verursachte körperliche Beschwerden, denen keine organischen Erkrankungen zugrunde liegen. Faktoren, die eine Rolle spielen:
Was können Sie tun?
Bei milden Störungen dieser Art kann Ihnen auch Johanniskraut helfen. Es wirkt bei Konzentrationsstörungen ebenso, wie bei leichten und mittelschweren Depressionen. Die bedeutendsten Wirkstoffe des Johanniskrautes sind das Hypericin und das Hyperforin Wie wirkt Johanniskraut? Johanniskraut wirkt stimmungsaufhellend - starke Nervenreize wie Angst, Panik oder Nervosität werden gewissermaßen abgeschirmt. Der Vorteil gegenüber vielen anderen Medikamenten: Johanniskraut kann nicht abhängig machen und ist sehr gut verträglich. Die volle Wirksamkeit dieses Arzneimittels setzt allerdings erst nach etwa 2 Wochen ein. Eine mögliche unerwünschte Wirkung ist eine erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonne. Vor allem Menschen mit heller Haut sollten sich unter der Einnahme von Johanniskraut nicht zulange der Sonne aussetzen, denn es kann schneller zu Sonnenbränden kommen. Bei bestimmten Medikamenten, z. B. digoxinhaltigen Herzmitteln, einigen Antidepressiva, Blutgerinnungshemmern oder einem Medikament, das die Abstoßungsreaktion nach Organverpflanzungen unterdrückt, ist außerdem unter der Einnahme von Johanniskraut mit einer Beeinträchtigung der Wirkung zu rechnen. Ob die Einnahme von Johanniskraut für Sie geeignet ist, besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt. Was ist zu beachten? Bei Depressionen, die über eine Verstimmung hinausgehen, also z.B. lange andauern oder bei Verdacht auf eine psychische Erkrankung sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden. Patienten, die unter Schlafstörungen, Angst oder körperlichen Symptomen leiden, sollten ebenfalls ihren Arzt aufsuchen. Rat und Hilfe - fragen Sie uns! |
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