| Medikamenteneinnahme - das Timing muß stimmen | Medikamenteneinnahme |
| Die Funktionen unseres Körpers unterliegen einem
zeitlichen Rhythmus, der "inneren Uhr". So ist zum Beispiel die
Körpertemperatur und auch der Blutdruck am frühen Nachmittag am höchsten, während die
Leberdurchblutung dann am geringsten ist. Das körpereigene Kortison wird vorwiegend in
den frühen Morgenstunden produziert. Ein weiterer, sehr wichtiger Rhythmus des Körpers ist der Schlaf-Wach-Rhythmus. In der Nacht fällt der Blutdruck leicht ab, die Herzschlagfrequenz wird langsamer und die Körpertemperatur ist herabgesetzt. |
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| Wann treten Krankheitssymptome
auf ? Genau wie die normalen Funktionen des Körpers tageszeitlichen Schwankungen unterliegen, kann auch die Störung dieser Funktionen - also Krankheit - zu verschiedenen Tageszeiten unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Herzinfarkte beispielsweise treten morgens zwischen 8 und 12 Uhr am häufigsten auf, während Asthmaanfälle zu über 80% gegen 4 Uhr in der Nacht auftreten. Das Schmerzempfinden ist am frühen Nachmittag am geringsten - beim nächsten Zahnarzttermin sollte man das berücksichtigen! Aber auch längerfristige Rhythmen von Krankheiten sind möglich. Bekanntestes Beispiel einer saisonalen Krankheit ist wohl die Winterdepression. Unser Körper lebt nach seiner eigenen inneren Uhr. Da liegt es auf der Hand, daß auch der Eingriff in diese Tagesrhythmen mit Medikamenten stark von der Einnahmezeit abhängt. Morgens, mittags und abends eine Tablette - jeder kennt diese Einnahmeanweisungen für Medikamente. Aber wie wichtig ist eigentlich die Einhaltung dieser Regeln? |
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Medikamenteneinnahme:
Welchen Einfluß hat
die Nahrung ? Wir beraten Sie gerne ! |
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